Schulkindergarten

Herzlich Willkommen !

Wir sind die Kinder vom SCHULKINDERGARTEN FÜR SPRACHBEHINDERTE IN ESSLINGEN/N.

Unser Schulkindergarten für Sprachbehinderte besteht aus vier Gruppen. Drei Gruppen befinden sich an der Rohräckerschule in Esslingen, eine weitere Gruppe in der Außenstelle Leinfelden-Echterdingen.

In jeder Gruppe sind normalerweise zehn Kinder im Alter von drei bis sieben Jahren. Das Förderangebot erfolgt durch ein Team
 

  • von einer Fachlehrerin (Gruppenleiterin),
  • einer Sonderschullehrerin oder einem Sonderschullehrer (acht Stunden pro Gruppe);
  • auch eine Praktikantin im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) oder eine Betreuende Kraft fördert mit.

  Die Einrichtung ist dem Staatlichen Schulamt Nürtingen unterstellt. Für den Besuch der Einrichtung und für den Busbeförderung müssen Eltern nichts bezahlen. Die Einrichtung hat die üblichen Schulferien. Neue Kinder werden in der Regel nach den Sommerferien aufgenommen.   Zielgruppe: Jetzt sind Sie bestimmt neugierig, wer unsere Einrichtung besuchen darf. Aufgenommen werden Kinder ab dem vollendeten dritten Lebensjahr, die große Schwierigkeiten haben, sich sprachlich altersgemäß zu äußern. Ob eine solche erhebliche Sprachentwicklungsverzögerung / Sprachstörung vorliegt, wird zuvor bei einem Besuch in der Beratungsstelle für Sprachbehinderte abgeklärt.
Leichte sprachliche Auffälligkeiten können in der Ambulanz der Beratungsstelle für Sprachbehinderte behandelt werden.   Es werden nur Kinder mit dem Einverständnis der Eltern aufgenommen.   Zielsetzung: Das Ziel ist, dass die Kinder eine altersentsprechende Entwicklungsstufe erreichen und entweder in die Regelschule oder in die Schule für Sprachbehinderte eingeschult werden können.   Die Förderung erfolgt mit sonderpädagogischen Methoden diagnosegeleitet in der Einzelsituation, in Kleingruppenbeschäftigungen oder in der Gesamtgruppe über den Tag verteilt nach dem Prinzip der ganzheitlichen Förderung.     Zum Abschluss noch ein kurzer Einblick in die methodische Arbeit:

  • In jeder Gruppe werden unterschiedliche Epochenthemen (gruppenspezifisch oder jahreszeitlich angelehnt) angeboten und erarbeitet.
  • In allen Bereichen wird der Schwerpunkt auf die Förderung der Sprache gelegt, z. B. Sprechverse beim Malen, sprechbegleitende Arbeitsvorgänge usw.. Auf diese Weise wird eine enge Verbindung zwischen der Arbeit in der Gesamtgruppe und der sonderpädagogischen Förderung durch den/die Sonderschullehrer/-in hergestellt.
  • Durch gezielte Beobachtung und Unterstützung der Kinder auch beim Essen (Abbeißen, Mundschluss, Wahrnehmung des Lippen- und Mundbereiches), sowie durch spezielle Zungenübungen ist ein sprachtherapeutischer Grundansatz automatisch in das Gruppengeschehen eingebunden.
  • Der Tagesablauf ist bewusst stark strukturiert, da sprachauffällige Kinder zu ihrer Förderung auf klare und eindeutige Regeln angewiesen sind.

Also, Sie sehen, die Kinder erfahren im Schulkindergarten für Sprachbehinderte eine optimale Förderung und ein jedes  verlässt die Einrichtung mit einem gestärkten Selbstwertgefühl.

 

Förderung

Unsere Sonderpädagog(inn)en arbeiten nach den 
GRUNDSÄTZEN DER GANZHEITLICHEN FÖRDERUNG:

  • Die Gesamtpersönlichkeit des Kindes steht im Vordergrund.
  • Die Förderangebote sind auf den individuellen Entwicklungsstand des Kindes oder auf die Gruppe abgestimmt.
  • Dem Kind wird die Möglichkeit geschaffen, ein gesundes Selbstwertgefühl aufzubauen.
  • Die Eltern werden über intensive Elternarbeit, wie Elternfrühstücke, Elternabende, Einzelgespräche, Spielnachmittage und Feste in ihrer erzieherischen Kompetenz unterstützt, d. h. sie werden sensibilisiert für die Schwierigkeiten, Probleme und Bedürfnisse ihrer Kinder.
  • Die Eltern werden darin unterstützt und begleitet, ihr Kind anzunehmen und wertzuschätzen trotz seiner Schwierigkeiten.
  • Die Eltern werden beraten und angeleitet, die Förderangebote in den Alltag zu integrieren.

 

 

Besondere Wertstellung erfahren die Förderbereiche:

  • Sprache, Mitteilungs- und Kontaktfähigkeit
  • Sinneswahrnehmung und -verarbeitung
  • Bewegung und Bewegungsabläufe
  • Orientierung
  • Leistungsverhalten (Arbeits- und Lernverhalten)
  • Sozialverhalten und Persönlichkeitsentwicklung
  • Ernährung und Umweltbewusstsein