Geschichte

1948
richtete Erich Hampel den ersten Sprachheilkurs in Esslingen ein. Diese Kurse wurden in den Folgejahren systematisch weiter ausgebaut und auf den damaligen Kreis ausgedehnt.

1957
wurde die erste Sprachheilklasse in Esslingen eingerichtet. Es war die erste Sprachheilklasse überhaupt, die nicht an einer Taubstummen- (Gehörlosen-) oder Schwerhörigenschule geführt wurde.

bis 1975 musste die Sprachheilschule in 18 Jahren 10 mal das Gebäude wechseln.

Sept. 1975
Einzug gemeinsam mit den drei anderen Schulen (Körper- Geistig- u. Lernbehinderte) in das neu errichtete Sonderschulzentrum Esslingen. Schon sehr bald hatte das Zentrum erneut mit Raum- und Erweiterungsproblemen zu kämpfen.  

Sept. 1975
Einrichtung der Außenstelle Kirchheim u. Teck  

April 1976
Es folgt nun die Außenstelle Leinfelden-Echterdingen (in der Schönbuchschule)  

Mai 1982
Richtfest für den Neubau der Sprachheilschule Esslingen  

09.03.1983
Bezug des Neubaus (innerhalb des Sonderschulzentrums) 

Nov. 1986 Der Neubau der Sprachheilschule Esslingen wird in einem Architektenwettbewerb zu den 10 schönsten Stahlbauten Deutschlands gewählt. 

Juli 2000
25-jähriges Schuljubiläum
Das Schulzentrum der Rohräckerschulen feiert mit einer ganzen Festwoche und mit einem großen Rahmenprogramm das 25-jährige Bestehen der Rohräckerschulen, der Schulkindergärten und der Beratungsstellen.

Juni 2001
Die Außenstelle in Leinfelden-Echterdingen feiert das 25-jährige Bestehen der Außenstelle.

Juli 2002
Unser langjähriger Schulleiter - Herr Walther - verlässt uns nach 24 Jahren an der Rohräckerschule, Schule für Sprachbehinderte und geht in den wohlverdienten Ruhestand. Herr Schutz wird sein Nachfolger.  

April 2007
Nach vielen Jahren der Überbelegung der Rohräckerschule nimmt die Verbundschule Dettingen den Unterrichtsbetrieb auf und trägt so wesentlich zur Entlastung der bislang überlasteten Rohräckerschule bei.

Jan. 2010
Der Landkreis Esslingen als Schulträger konzentriert die Kleinbusse an einem Standort: Tiefgarage Nord und Parkdeck Nord stehen nunmehr ausschließlich den Kleinbussen zur Schülerbeförderung zur Verfügung. Zeitgleich nimmt der Landkreis ein neu erstelltes Parkhaus Süd in Betrieb. Das neue Parkhaus dient als Ersatz für wegfallende Parkflächen und beseitigt damit die Parkraumnot am Schulzentrum. Seit über 10 Jahren werden von den Lehrkräften hierfür Parkgebühren entrichtet.

Sept. 2013
Die erste Diagnoseklasse wird eingerichtet.
Schülerinnen und Schüler mit schweren sprachlichen Entwicklungsverzögerungen, welche zugleich Probleme im Bereich des Lernens aufweisen, wird ein Förder- und Entwicklungszeitraum von 2 Schuljahren geboten. Im Sinne von ILEB (Individuelle Lern- und Entwicklungsbegleitung) findet ein reger Austausch mit den Eltern statt. Die Lehrkräfte der Förderschule und der Sprachheilschule arbeiten hierbei schulartübergreifend intensiv zusammen. Unter Berücksichtigung der Schülervoraussetzungen wird diese Klasse nach dem Bildungsgang der Förderschule unterrichtet.

Sept. 2014
Nach einer einjährigen Testphase der „Soundfield-Anlage“ mit sehr positivem Ergebnis (siehe Erfahrungsbericht) werden 6 weitere Klassen mit einer solchen Soundfield-Anlage ausgestattet.
Somit kann inzwischen die Hälfte aller Klassen von der verbesserten Raumakustik profitieren. Insbesondere Kinder mit einer zentral-auditiven Wahrnehmungsstörung, aber auch Kinder mit ADHS gelingt es, aufmerksamer zuzuhören und dem Unterrichtsgeschehen länger zu folgen.