Grundinformationen der Sprachheilschule Esslingen

Unsere Schüler/-innen sind
 

  • sprachbehinderte und sprachentwicklungsverzögerte Kinder, die aufgrund ihrer weit eingeschränkten Artikulations- und Kommunikationsfähigkeit an Regelschulen nicht angemessen unterrichtet und gefördert werden können.

Die Schule wird von der 1. bis zur 6. Klasse geführt.
 

  • Für die Schule gilt der Lehrplan der Schule für Sprachbehinderte, der auf dem Lehrplan der Grund- und Hauptschulen aufbaut.
  • Wir bemühen uns, das Unterrichtsangebot auf die spezielle Problematik der Kinder auszurichten. Wir versuchen auch während des Unterrichtssprachtherapeutische Hilfen und Methoden einzusetzen.
  • Über den Unterricht hinausgehend werden die Kinder durch zusätzliche Deutsch-Förderstunden und spezielle sprachtherapeutische Maßnahmen gefördert.
  • Als zusätzliches Unterrichtsfach kommt in der Schule für Sprachbehinderte das Fach Rhythmik hinzu.
  • Nach einer durchschnittlichen Schulbesuchszeit von 3 Jahren können die meisten Kinder wieder die örtlichen Regelschulen besuchen.
  • Eine gute Zusammenarbeit mit dem Elternhaus ist uns wichtig. Nur gemeinsam lassen sich die erzieherischen und therapeutischen Aufgaben und Fragestellungen lösen.
  • Der Wechsel zurück zur Stammschule wird in der Regel nach dem Ende des 2., 4. oder 6. Schuljahr empfohlen.

Nicht aufgenommen werden
 

  • Schülerinnen und Schüler mit leichteren sprachlichen Auffälligkeiten
  • Schülerinnen und Schüler, die bzgl. ihres Lernvermögens dem Lehrplan der Grund- und Hauptschulen nicht folgen können
  • Ausnahme: Für Schülerinnen und Schüler mit gravierenden sprachlichen Beeinträchtigungen, welche zugleich nach dem Bildungsplan der Förderschule unterrichtet werden sollten, besteht die Möglichkeit der zweijährigen Beschulung in einer jahrgangsübergreifenden Diagnoseklasse. Als gemeinsames schulisches Angebot der Förderschule und der Sprachheilschule wird dies im Einzugsbereich der Esslinger Förderschule angeboten, sofern Schulplätze vorhanden sind.

Ein Schwerpunkt unserer Arbeit

liegt in der ambulanten und damit integrativen sprachtherapeutischen Betreuung von Kindern im Kindergartenalter. Diese beginnt bereits weit vor der Einschulung durch spezielle Angebote der Beratungsstelle für Sprachbehinderte im Rahmen der Frühförderung.